199A9714%20-%20Kopie%20(2)_edited.jpg

über das Format

Geht es in politischen Debatten ausnahmsweise mal um ein Jugendthema – im Bundestag, im Fernsehen, am Arbeitsplatz – dann wird meist über die Jungen gesprochen, aber wenig mit ihnen. Dabei sind seit den Fridays-For-Future-Demonstrationen tausende junge Menschen politisch engagiert und gehen für ihre Ziele (wenn nicht grade Corona-Pandemie ist) auf die Straße. Ihr Interesse an Politik ist groß, der Dialog aber nach wie vor selten.

Davon profitieren auch die Parteien nicht. Spätestens mit der Diskussion um Rezos YouTube-Video „Die Zerstörung der CDU“ ist deutlich geworden, dass sie in den letzten Jahren an Rückhalt in der Bevölkerung verloren haben. Einer der Gründe dafür: Sie binden die junge Generation nicht ausreichend in ihre Debatten und Entscheidungsprozesse ein.

Aus dieser Beobachtung ist das politische Talk-Format „jung fragt halt“ entstanden.

Jugendliche bekommen hier die Möglichkeit, ihre Fragen und Themen digital einzubringen und dann auch im Rahmen einzelner Sendungen mit Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Ökonom*innen zu diskutieren. Ausgestrahlt wurden die ersten Folgen 2020 auf den Kanälen von ALEX Berlin.